Samstag, 26. November 2016

Pilze - schwieriger als man denkt



Vor kurzem sah ich ein Video über Pilzfotografie. Interessant genug um es selbst mal auszuprobieren.
Ich hatte früher immer mal wieder einen Pilz fotografiert, aber nie ein wirklich gutes Ergebnis erzielt. Nach dem Video wusste ich auch wieso. Man muss ein wenig mehr Aufwand treiben. Pilzfotografie hat seine ganz eigene Regeln.


Als erstes ist der tiefe Kamerastandpunkt wichtig. Kein Wunder, der Pilz oben ist gerade mal 3cm groß. Ein Reflektor um die Pilzunterseite aufzuhellen ist auch nicht verkehrt. In diesem Fall hatte ich darauf verzichtet. Eine LED Taschenlampe gibt etwas Licht von hinten und dann das wichtigste:

Pilze sind keine flachen Gebilde. Wenn man nicht wirklich stark abblenden möchte muss man Focusstacking betreiben. Hierbei werden mehrere Bilder mit unterschiedlicher Fokussierung zusammengerechnet. Das ermöglicht mit einer recht offenen Blende zu fotografieren und doch den gesamten Pilz knackscharf zu bekommen. Das geht eigentlich nur mit einem Stativ, doch in obigen Bild reichte mir ein Bohnensack. Es besteht aus  3 Bildern. Diese wurden zuerst in Photoshop ausgerichtet und dann zusammengerechnet. Zum Abschluss ein wenig Retusche für den Colorlook.



Das nächste Bild besteht aus 8 Einzelbildern. Diesmal habe ich allerdings ein Stativ benutzt. Das Resultat finde ich schon ganz annehmbar für einen Anfänger in Pilzfotografie.

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