Donnerstag, 14. Januar 2016

Hawaii Teil 3 - One of the wettest spots of the world

Ein Highlight von Kaua'i ist der Waimea Canyon. Der Grand Canyon von Hawaii. Nun, es gibt so einige Stellen auf der Welt die sich mit dem Grand Canyon vergleichen. Der Grand Canyon ist und bleibt unerreicht aber der Waimea Canyon kommt von allen die ich bisher gesehen habe dem Original am nächsten. Klein aber fein.

Waimea Canyon

Direkt an der Straße bekommt man dem roten Sandstein dann direkt zu sehen



Bereits während der Anfahrt merken wir, dass die Bewölkung zunimmt. Die Sicht ist nicht ganz klar.

Der Blick auf den Wasserfall wird schon leicht durch Dunst getrübt. Sonnenschein ist jetzt leider Mangelware.

Der Reiseführer empfiehlt hier zu wandern, was wir auch in Angriff nehmen, doch allzu weit kommen wir nicht. Das Wetter droht immer mehr und mehr und wir haben keine Ahnung wo uns unser Weg hinführt. Die Entfernungsangaben auf den Tafeln sind mal kurz, mal weit und wir haben keine Idee was uns am Ziel erwartet. Mit anderen Worten, die Motivation fehlt
Wir fahren daher mit dem Auto weiter zum Kalalau Lookout. Von hier soll man einen tollen Blick in ein Tal haben. Aber alles was wir sehen ist eine weiße Nebelwand. Man kann noch nicht mal den Rand der Schlucht sehen. Etwas enttäuscht erinnern wir uns an eine Lodge ein paar Meilen vorher. Hier gibt es guten Kuchen, Kaffee und ein Visitorcenter. In demselben gibt es einen Ordner mit Fragen und Antworten:

"Ist das Wetter hier immer so schlecht?"
"Hört der Regen irgendwann auf?"
...

Die Antwort dazu: das Wetter hier ändert sich ständig. Am besten ein paar Stunden später wieder kommen. Also genießen wir Kaffee und Kuchen, schauen den Anderen im Regen zu und machen uns nach dem Regen nochmal auf zum Lookout.  Jetzt fällt uns auch das Schild auf:


Einer der nassesten Gegenden auf der Erde. Ah ja. Davon stand auch was im Reiseführer. Nur hatten wir es irgendwie verdrängt. Na ja, ein wenig Wind lichtet den Nebel ab und an etwas. Viel sieht man nicht, aber das muss man ja auch nicht.

Ohne Nebel bestimmt langweilig
Die allgegenwärtigen Hühner dürfen natürlich auch nicht fehlen


Auf dem Rückweg kommen wir wieder am Waimea Canyon mit seinen Aussichtspunkten vorbei. Zu sehen ist nichts, bis auf einen kurzen Augenblick. Per Zufall hatte ich den Wagen angehalten und war die paar Meter zu dem Aussichtspunkt gelaufen.


Ein paar Sekunden später was es schon wieder vorbei mit der Herrlichkeit. Der Nebel war wieder dicht.

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