Montag, 22. September 2014

Photokina 2014 - persönliche Eindrücke

Es scheint in Mode zu sein einen Bericht über die Photokina zu schreiben. Nun, da will ich mich nicht ausschließen. Über neue Produkte ist schon (fast) alles geschrieben, daher hier meine persönlichen Eindrücke.

Die ganze Welt dreht sich um Bilder

Die Photokina App


Diese App kann ich nur empfehlen. Ich habe mir im Vorfeld die interessanten Anbieter damit rausgesucht und als Favorit gespeichert. Die Favoriten kann man sich nach Hallen sortieren lassen. Also rein in die Halle,
nachgesehen was man hier unbedingt sehen will und los gehts. Auch wenn man unterwegs noch eine Idee bekommt, kann man schnell nachschlagen wo der entsprechende Stand ist. Wirklich super.

Die großen Anbieter


Nikon und Konsorten. Im Gegensatz zu den kleinen Ständen ist hier vielfach Personal, welches nicht wirklich weiterhilft. Wer hier Details hören möchte, sollte besser zum Fotohändler seines Vertrauens gehen (und dort dann aber bitte auch kaufen!). Das ist sinnvoller.

Je kleiner und spezieller die Firmen wurden, um so besser das Gespräch. Hier hört man auch mal eine fundierte persönliche Meinung. Diese Denkanstöße sind den Besuch schon wert.

Vorträge


Es gibt wirklich tolle Vorträge auf der Photokina. Das Problem daran ist die Zeit. Die Photokina hat von 10-18 Uhr auf und zwei Vorträge zwischen 30 min und einer Stunde sind so ziemlich das Maximum, wenn man sich noch umschauen möchte. Bei Fuji hat ein Fotograf und Bergsteiger seine Bilder gezeigt und die Entstehungsgeschichten erzählt. Spannend. Auf dem Gipfel eines Bergs übernachten und mitten in der Nacht kommt das Gewitter. Die Bilder von dem Trip waren richtig toll und hinterließen die Gewissheit, Kameratechnik ist uninteressant, wenn man sich nicht für seine Bilder engagiert.

Der andere Vortrag war ein Liveshooting mit Calvin Hollywood. Sehr unterhaltsam und richtig informativ. Nur zu empfehlen.

Der Sonntag als Besuchstag


Der Sonntag ist der letzte Tag der Photokina. Das Standpersonal ist zum Teil rechtschaffend müde und freut sich auf den Feierabend. Das ist nur verständlich. Weniger verständlich ist es aber, wenn einige Stände schon um 16:00 Uhr alles absperren und zusammenpacken. Das erzeugt eine Aufbruchstimmung die irgendwie unangenehm ist. Zum Teil fühlt man sich heraus komplementiert. Es sind nur wenige, aber diese beeinflussen schon die Stimmung. Ich denke der Samstag ist in dieser Hinsicht besser und werde das vielleicht das nächste mal ausprobieren.


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