Dienstag, 18. Juni 2013

Abstrakte Bilder durch Verwischen


Mohnfeld bei Bad Kreuznach

Die Kamera bei längeren Verschlusszeiten zu bewegen ist eine einfache Möglichkeit abstrakte Bilder zu erzeugen. So eine Art mitziehen, nur ohne ein bewegtes Objekt.

Dabei ist es für mich zur Zeit noch nicht wirklich vorhersehbar wie das Bild wirken wird. Die verwischten Gebäude hatte ich zum Beispiel so nicht erwartet.

Folgende Vorgehensweise hat sich bewährt:

Kamera auf niedrigsten ISO Wert stellen. Stark abblenden bis eine Belichtungszeit so um 1/10 sec erreicht wird. Serienbilder einschalten und auf eine hohe Bildfrequenz stellen.
Jetzt die Kamera schwenken und dabei auslösen. 

Das wichtigste: die Bilder sofort begutachten. Hat man zu schnell geschwenkt, dann sieht man nur noch Streifen. Ist man zu langsam, sieht es eher nach verwackelt als nach Absicht aus.

Beim nächsten Durchlauf finden sich dann die interessanten Stellen. Für diese kann man nun weitere Versuche starten, denn meist trifft man nicht die richtige Stelle auf Anhieb. Irgendwann hat man dann das optimale Bild gefunden.

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